Vielfalt anbauen.
Wissen teilen.
Zukunft gestalten.
Anbauen. Weitergeben. Regenerieren.
Vielfältiger Gemüsebau, Permakultur-Strukturen, Hofkreisläufe und Wissensvermittlung – unser Hof verbindet Produktion, Lernen und Regeneration zu einem zukunftsfähigen Ganzen.

Selbstversorgung & Verarbeitung
Selbstversorgung wird hier nicht romantisiert, sondern praktikabel neu interpretiert.
Haltbarmachen, Verarbeiten und Lagern gehören wieder selbstverständlich dazu. Wissen über Vorratshaltung wird weitergegeben und modern angepasst. Vom Rohprodukt bis zum veredelten Lebensmittel bleibt die Wertschöpfung am Hof. Saison wird nicht umgangen, sondern genutzt. Überschüsse werden verarbeitet statt verschwendet. Unabhängigkeit entsteht Schritt für Schritt – durch Können, Planung und Handwerk.

Workshops & Wissensvermittlung
Der Hof ist nicht nur Produktionsort, sondern Lernort.
Wissen soll nicht verborgen bleiben, sondern weitergegeben werden. Workshops verbinden Praxis, Erfahrung und nachvollziehbare Methoden. Teilnehmer sehen, riechen und verstehen Prozesse direkt vor Ort. Ziel ist es, Menschen wieder handlungsfähig zu machen. Selbstversorgung wird greifbar, nicht theoretisch. Lernen passiert hier mit Erde an den Händen.

Tiere am Hof
Tierhaltung wird bewusst klein, integriert und funktional gedacht.
Tiere übernehmen Aufgaben im Kreislauf – sie liefern nicht nur Produkte, sondern Wirkung. Hühner, Geflügel und zukünftige Weidetiere unterstützen Bodenleben und Flächenpflege. Haltung bedeutet Verantwortung, nicht Produktionsdruck. Die Tierzahl richtet sich nach Fläche und System, nicht nach Marktlogik. Ziel ist ein ausgewogenes Zusammenspiel statt Maximierung. Tiere sind Teil des Hofsystems – nicht dessen Belastung.
Marktgärtnerei & Gemüseanbau
Unsere Marktgärtnerei setzt auf Intensität im Kleinen statt Masse im Großen. Auf sorgfältig geplanten Dauerbeeten entstehen über die Saison hinweg vielfältige Kulturen. Jede Fläche wird durchdacht genutzt, jede Pflanze hat ihren Platz im System. Der Boden wird aufgebaut, nicht ausgebeutet. Angebaut wird mit Handwerk, Planung und Nähe zur Pflanze. Das Ergebnis sind Gemüseprodukte mit Charakter, Frische und Herkunft. Direkt vom Beet – ohne Umwege, ohne Anonymität.
Permakultur & Kreislaufwirtschaft
Der Hof wird nach Permakultur-Prinzipien gestaltet – das bedeutet: Kreisläufe schließen statt Ressourcen verbrauchen. Wasser, Bodenfruchtbarkeit und organische Substanz werden bewusst aufgebaut. Randzonen, Hecken, Mischpflanzungen und Dauerstrukturen schaffen Stabilität. Vielfalt wirkt hier als Schutz und als Ertragsstrategie zugleich. Natürliche Prozesse werden nicht bekämpft, sondern genutzt. Planung beginnt mit Beobachtung und endet mit Anpassung. So entsteht ein System, das mit den Jahren stärker wird statt schwächer.
Vielfalt & Neubeginn
Am Gröbengut beginnt Landwirtschaft nicht mit Maschinen,
sondern mit Beobachtung. Vielfalt ist hier kein Schlagwort, sondern Arbeitsprinzip. Statt Einseitigkeit entstehen lebendige Strukturen,
die Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen verbinden. Der Hof wird Schritt für Schritt zu einem regenerativen System entwickelt.
Alte Flächen bekommen neue Aufgaben, neue Ideen wachsen aus gewachsener Erfahrung. Der Neubeginn ist bewusst gewählt – nicht aus Not, sondern aus Überzeugung.
Ziel ist ein Hof, der wieder trägt, nährt und Zukunft möglich macht.
Bunter Genuss aus eigenem Anbau
Gemeinsam für regionale Vielfalt
um nachhaltige Landwirtschaft,
regionale Wertschöpfung und gemeinsames Lernen zu fördern.
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